Wie funktioniert der Feuerlöscher?

Wie funktioniert der Feuerlöscher?

15 Juni 2021
 Kategorien: Sicherheit, Blog


Das in dem Feuerlöscher enthaltene Löschmittel, wird nur durch Überdruck ausgetrieben und direkt in das Feuer abgegeben. Dabei wird unterschieden zwischen Dauerdrucklöschern, die mit einem Treibgas im Löschmittelbehälter Druck erzeugen, und Ladelöschern, bei denen der Druck aus einer internen Treibgasflasche oder separaten externen und Gaslöschern (meist CO2) kommt, bei denen das Löschmittel ebenfalls ein Treibgas ist.

Die Wirksamkeit eines Löschers hängt von der entscheidenden und richtigen Handhabung ab. Prinzipiell können nur Entstehungsbrände (z. B. in Papierkörben, Fernsehern, Computern usw.) bekämpft werden. Sobald sich das Feuer in einem Raum ausgebreitet hat, entwickelt es sehr hohe Temperaturen und auch giftige Rauchgase, sodass eine Bekämpfung mit einem Löscher nicht mehr möglich ist.

Einfache Symbole auf jedem Löscher beschreiben die Inbetriebnahme. Jeder Löscher hat eine gesicherte Auslösevorrichtung. Dies ist in der Regel eine gelbe Sicherheitslasche, die mit einem Plombierdraht befestigt ist und ein unbeabsichtigtes Starten des Feuerlöschers verhindert. Nach dem Entfernen der Lasche kann es bei wiederbefüllbaren Löschern notwendig sein, einen Schlagknopf zu drücken. Wird der Steuerhebel direkt am Gehäuse oder am Schlauch betätigt, tritt das Löschmittel aus. Der Löschstrahl muss auf den Brandherd gerichtet sein.

Löschmittel
Löschmittel haben die Aufgabe, brennbare Stoffe unter der Berücksichtigung ihrer Brandklasse und der vorherrschenden Umgebungsbedingungen (zB Raumgröße oder Personengefährdung) zu löschen. Jedes der Löschmittel hat eine Primärlöschwirkung und eventuell Sekundärlöschwirkungen. Die falsche Wahl des Löschmittels kann sehr fatale Folgen haben. Beispielsweise kann das Löschen eines Brands mit Fett mit Wasser zu einer größeren Fettexplosion führen. Da die Verbrennung von Fett oder Öl beim Anzünden bereits mehrere hunderte Grad heiß ist, verdampft das Wasser schlagartig. Durch eine explosionsartige Verdampfung wird das brennende Fett mit dem Wasserdampf zusammen aus dem Behälter gezogen, mit meist verheerenden Auswirkungen auf den Löscher und die Umgebung.

Dauerdrucklöscher und Aufladelöscher
Dauerdrucklöschgeräte sind Löschgeräte, deren Löschmittel unter ständigem Treibdruck stehen. Das Treibmittel übt einen konstanten Druck (sog. Dauerdruck) auf das Löschmittel aus. Bei Betätigung der Auslöseeinrichtung wird das Löschmittel durch das Steigrohr und die Sprühdüse ausgestoßen. Bei einem Aufladelöscher wird dieses Löschmittel erst bei der Inbetriebnahme des Feuerlöschers unter Druck gesetzt. Der Ladungslöscher besteht aus 2 Behältern, nämlich dem Löschmittel- und dem Treibgasbehälter. Es wird eine Verbindung zwischen den Behältern hergestellt, beispielsweise durch Öffnen des Ventils, strömt das Treibgas aus seinem Behälter in den Löschmittelbehälter, der somit "aufgeladen" wird.

Dies ist die zuverlässigste Art, den Treibmitteldruck zu sichern, da die Treibmittelbehälter lange genug vor dem Einbau auf Dichtheit geprüft werden müssen. Auch Ihr eventueller Austausch bei Wiederholungsprüfungen ist problemlos möglich. Das Treibmittel, das in einer internen Treibstoffpatrone oder einem externen Treibstoffzylinder gespeichert sein kann, ist Kohlendioxid (CO2).

Funktionsdauer
die Betriebszeit wird durch die Löschmittelfreigabezeit in Sekunden bestimmt, während der das Löschmittel bei vollständig geöffneter Auslaufstrecke ausgestoßen wird. Die Dauer der Löschmittelabgabe ist abhängig von der Füllmenge. Ein handelsüblicher Feuerlöscher, z. B. von Brandschutz- und Sicherheitstechnik Frank Prüssmann GmbH, mit 6 kg Löschmittel ist nach ca. 10 Sekunden leer.

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Wenn der Job vom Leben anderer abhängt

Security umfasst eine Unmenge verschiedener Aufgaben. Diese können der Kaufhausdetektiv, der Bodyguard, Polizeidienste, Türsteher in der Lieblingsdisco oder auch ein Flughafenkontrolleur sein. Sicherheitsfachkräfte arbeiten prinzipiell mit dem Wissen, dass ihr Dasein vom Leben und Überleben ihrer Kunden oder Gäste abhängt - eine enorme psychische Belastung, da sich die Sicherheitsfachkraft vertraglich verpflichtet, das Leben eines Fremden vor das Eigene zu stellen. Wie gehen diese Menschen damit um? Wie lange ist ein solcher Job tatsächlich machbar, ohne selbst gesundheitliche Folgen daraus zu ziehen? Wie kommt man als Neuling in die Sicherheitsbranche und was ist zu bedenken, wenn man sich beruflich danach orientieren will? Fragen, denen wir in den folgenden Zeilen auf den Grund gehen.

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